22.Mar 2019

Wohnungsnot im Alter: Zu gemeinschaftlichen Wohnformen und betreutem Wohnen

Wohnen gehört zu den Grundvoraussetzungen für ein menschengerechtes Leben und dennoch gibt es laut einer aktuellen Studie „graue Wohnungsnot“ in Wien. Es bestünde ein Investitionsbedarf von 14,5 Milliarden Euro. Das entspricht einer Anzahl von fehlenden 87.000 betreuten Wohnungen bis 2029. Ihre all-in-one Hausverwaltung informiert:

Laut einer aktuellen Studie sorgt man sich um die Zukunft zum Thema Wohnen vieler Seniorinnen und Senioren. Denn abnehmende Pensionen, steigende Mietpreise sowie teure Umbaukosten resultiert in zunehmender Wohnungsnot. Dies liegt insbesondere darin zugrunde, dass immer mehr Menschen über 60 Jahren alleine im Haushalt leben. Dabei liege die durchschnittliche Quadratmetergröße deutlich höher als bei anderen Altersgruppen. Experten raten zu gemeinschaftlichen Wohnformen. Außerdem müsse auch der höhere Pflegebedarf mit steigendem Alter mitgedacht werden. Einheiten für betreutes Wohnen gibt es aktuell im Jahr nur rund 1.500 Stück. Während aktuell 17.000 Wohneinheiten in diesem Segment vorhanden sind, braucht es bis 2029 rund 87.000 Wohnungen.