16.Jun 2017

Umgestaltung der Fassade: Welche Rechte haben Eigentümer und Mieter?

Die Fassade von Gebäuden prägt nicht nur das Stadtbild, sondern ein gepflegtes Äußeres hinterlässt auch Eindrücke über die Hausgemeinschaft. Die Gestaltung ist jedoch gesetzlich geregelt und muss daher gut durchdacht sein. Als Mieter kann man mit Maßnahmen zur Aufwertung somit nicht einfach von sich aus loslegen.

Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung informiert:

Die Fassade zählt zum äußeren Teil des Mietobjekts und wird dementsprechend nicht mitvermietet. Aus diesem Grund können Blumenkästen durchaus für Konfliktfälle sorgen. Umgestaltungen der Fassade liegen jedenfalls im Zuständigkeitsbereich des Besitzers. Möchten Sie als Mieter dennoch den ersten Eindruck des Gebäudes attraktivieren so empfehlen sich Maßnahmen, die sich einfach zurückbauen lassen und sollten immer vorweg mit dem Eigentümer abgeklärt werden.

Für Wohnungseigentümer gilt hier ebenfalls ein eingeschränkter Handlungsspielraum, denn sichtbare Eingriffe an der Fassade erfordern immer die Zustimmung der Hausgemeinschaft. Findet sich in diesem "Gremium" allerdings kein Konsens so kann man versuchen seine Umgestaltung vor Gericht durchzusetzen. Ortsunübliche Maßnahmen, die nicht dem öffentlichen Interesse dienen finden hier zumeist große Ablehnung.