10.Jul 2019

Onlinevermietung der Wohnung: privatrechtliche Sicht

Die Regeln in der Onlinevermietung an das Analoge anzupassen ist ein Bestreben in ganz Österreich. Die Digitalsteuer ist eine vieler Maßnahmen, damit dies gelingt. Ab 2020 sollen Online-Plattformen auch die Umsätze ihrer Klienten an den Fiskus melden. Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung fasst zusammen, worauf man aus privatrechtlicher Sicht bei kurzzeitiger Vermietung von Immobilien achten muss: 

Besitzer können ihr Wohneigentum grundsätzlich zivilrechtlich nutzen. Im Falle eines Zinshauses dürfen Wohnungen konventionell für längere und kürzere Zeit für Wohnzwecken vermietet werden. Gewerbeordnung sowie Baurecht – sprich sämtliche öffentlichrechtliche Bestimmungen – müssen eingehalten werden. Bei Kurzzeitvermietungen entfallen die rigiden Mietzinsbeschränkungen in Altbauten. Vorsicht jedoch: Die Wohnungsumwidmung für touristische Zwecke erfordert die Zustimmung aller Wohnungseigentümer.