05.Mar 2018

Befreiung der Mietvertragsgebühr bringt durch Bürgschaft nur teilweise Entlastung

Im Rahmen der letzten Legislaturperiode wurde das Ende der Mietvertragsgebühr beschlossen. Was anfangs als Entlastung galt, erweist sich laut Experten dennoch trügerisch. So würden nicht alle Mieter tatsächlich davon profitieren. Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung hat die Details:

Die Aufhebung der Vertragsgebühr für Mietverträge ist seit Mitte November 2017 bereits in Kraft und sorgt nicht in jedem Haushalt für Kostenersparnis. Denn sobald eine Bürgschaft durch einen Dritten als Absicherung ins Spiel kommt wird diese Gebühr nach wie vor erhoben. Das betrifft somit gerade einkommensschwächere Mieter. Hinzu kommt: Für Mietvertragsgebühren waren galt bislang stets eine Höchstbemessungsgrundlage des dreifachen Jahresmietzinses. Daher kommt dieser Richtwert auch für die Bürgschaften nicht mehr. Die Ermittlung dieser Gebühr beläuft sich daher nach dem Mietzins der gesamten (befristeten) Vertragsdauer hinweg und kann somit eine Verteuerung mit sich bringen. Das sorgt daher vielmehr für eine Erleichterung des Wohnungsmieters und nur teilweise für den Mieter selbst.